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"Aachener Nachrichten" Nr. 139 vom 17.06.2011

Menschenrechte in Aachen: Junge Leute fragen nach

Wettbewerb zum 50-jährigen Bestehen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Siegerehrung am 19. November.

Aachen. Menschenrechte werden jeden Tag in vielen Ländern der Welt verletzt. Aber auch in Aachen? Wie war das früher? Wie soll man sicherstellen, dass hier, in unserer Heimat, die Menschenrechte gewahrt bleiben? Das sind Fragen, mit denen sich jetzt Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen von Aachener Gymnasien im Rahmen des Wettbewerbs „Menschenrechte in Aachen: gestern - heute - morgen" auseinandersetzen. Oberbürgermeister Philipp hat für diese Aktion die Schirmherrschaft übernommen. Er ist begeistert von der Idee, in einem Schülerwettbewerb zu verdeutlichen „dass es sich bei den Menschenrechten nicht um eine abstrakte politische Idee handelt, die mit uns höchstens indirekt zu tun hat, sondern um eine aktuelle Problematik, die jeden betrifft und für die einzutreten es sich lohnt".
Zum Schülerwettbewerb aufgerufen hat der Aachener Bezirk von Amnesty International, der Menschenrechtsbewegung, die am 28. Mai 50 Jahre alt geworden ist.

„Bewusstsein schärfen"
Rita Becker von Amnesty, selbst eine ehemalige Lehrerin, sagt: „Wir wollen gerade bei jungen Menschen das Bewusstsein dafür schärfen, dass jeder einzelne für die Rechte seiner Mitbürger steht und dass es nötig ist, sich aktiv dafür einzusetzen."
Die Aachener Schülerinnen und Schüler wollen bis zum Einsendeschluss am 20. Juli die Missachtung von Menschenrechten in Aachen unter die Lupe nehmen, wobei insbesondere Aspekte des Strafvollzugs, der Kinder- und Frauenrechte, der Religions- und Pressefreiheit sowie des Rassismus und des Rechts auf Bildung untersucht werden. Mehr als 20 Beiträge werden erwartet, die von einer fünfköpfigen Jury bewertet werden. Am 19. November werden die Preisträger im Rahmen der offiziellen Geburtstagsfeier des Aachener Amnesty-Bezirks vorgestellt und geehrt.

Den Siegern winkt eine Zweitagesfahrt nach Straßburg mit Besichtigung des Europäischen Parlaments und des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte.