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Herausgegeben am 25.10.2012 von:

Stadt Aachen, Fachbereich Presse und Marketing

Aachen nimmt zehn Flüchtlinge aus dem Resettlement-Programm auf

Sozialdezernent Professor Dr. Manfred Sicking stellte jetzt im Rat der Stadt Aachen das Resettlement-Programm der Bundesregierung vor, in dessen Rahmen in den vergangenen Wochen vier Flüchtlinge aus Somalia sowie eine sechsköpfige irakische Familie nach Aachen gekommen sind. Der Rat nahm dies zustimmend zur Kenntnis. - Im Rahmen des Resettlement-Programms hatte sich der Rat bereits im November 2008 bereit erklärt, ein Kontingent von Flüchtlingen dauerhaft aufzunehmen und bestmöglich zu integrieren. In den Jahren 2009/2010 wurden daraufhin 30 irakische Flüchtlinge in der Stadt untergebracht. Die vier jungen Männer aus Somalia waren im September 2012 die ersten Flüchtlinge, die im Rahmen des 2011 von der Innenministerkonferenz beschlossenen neuen Ansiedlungsprogramms in Aachen empfangen wurden. Das aktuelle Resettlement-Programm sieht jetzt vor, dass bis Ende 2014 insgesamt 900 besonders schutzbedürftige Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden. Die Aachener Stadtverwaltung stellt den Wohnraum für die zehn Flüchtlinge zur Verfügung. Die soziale Betreuung wird wie in der Vergangenheit durch den Sozialdienst der städtischen Übergangsheime sowie den mit „Save me“ verbundenen ehrenamtlichen Paten ermöglicht. Die Flüchtlinge des Resettlement-Programms werden alle in Deutschland ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten.