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Gruppe 1206 - Aachen

„Jeder Flüchtling aus Afrika, der ertrinkt, ist für mich ein Verstoß gegen die Humanität. Europa ist so kleinmütig und in der Gefahr, sich selbst zu verraten.“ (Horst Köhler, 9. Juni 2011 in „Die Zeit“)

Flüchtlingsschutz

Flüchtlingsschutz ist und bleibt für uns als Asylgruppe natürlich weiter das Anliegen, für das wir uns einsetzen. Anlässlich der aktuellen Entwicklungen in Syrien und der sich häufenden Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer haben wir betroffen mit vielen Aktivitäten auf die Situation von Flüchtlingen hingewiesen. Dazu nahmen wir an einer großen Kampagne des Amnesty-EU-Büros in Brüssel teil. Diese Kampagne thematisiert das Sterben an den EU-Außengrenzen. Eindrucksvolle Mahnwachen mit Menschen, die sich spontan einreihten, waren eine sehr öffentlichkeitswirksame Aktion, um zu diesem Thema zu arbeiten. Dabei sammelten wir unter dem Motto „Grüße von der Grenze“ Unterschriften an Angela Merkel.
Weitere sichtbare Zeichen waren gelbe Papierbooten, die wir zu hunderten falteten und die bei einer großen Aktion in Berlin und auf Sizilien zum Einsatz kamen.
Inhaltlich forderten wir unter anderem das Ende von völkerrechtswidrigen Push-Back Aktionen im Mittelmeer und sicher Fluchtwege nach Europa.
Die Humanitären Aufnahmeprogramme für syrische Flüchtlinge nahmen in unserer Beratung viel Raum ein. Mit vielen Aktivitäten versuchen wir in Aachen, und auch darüber hinaus, die Bevölkerung für die Probleme von Flüchtlingen zu interessieren. Dabei folgen wir unserem Motto: Es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen!

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit hat bei uns einen großen Stellenwert. Wann immer es uns möglich ist, organisieren wir Infostände und nehmen an Veranstaltungen teil. Wir freuen uns, wenn wir eingeladen werden!

Asylsprechstunde

Natürlich werden wir auch weiterhin Flüchtlinge in unserer Asylsprechstunde informieren und in ihren Asylangelegenheiten begleiten. Diese Sprechstunde ist weiterhin ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit. Dabei geht es häufig um sogenannte „afghanische Ortskräfte“, Menschen aus Afrika und syrische Flüchtlinge. Bei mehreren Familienzusammenführungen konnten wir, wenn auch oft auf Umwegen, unterstützen.

Briefe gegen das Vergessen

Als Asylgruppe wollen wir selbstverständlich auch andere Menschen über die Situation von Flüchtlingen informieren und aufklären, denn: „Deutschland muss mehr Verantwortung im Flüchtlingsschutz übernehmen!“ Unser großes Netz an „Briefen gegen das Vergessen“ -Schreibern pflegen wir mit Elan. Mit Hilfe vieler Multiplikatoren können so jeden Monat rund 3000 Appellbriefe verschickt werden. Wir sind davon überzeugt: Jeder Appell zählt! Neue Mitglieder sind immer willkommen!

Save-Me-Kampagne

Das ganze Jahr über sind wir sehr aktiv im Rahmen der Save-Me-Kampagne. Wir hoffen, dass Deutschland über die bis 2014 beschlossenen drei Jahre hinaus an dem Programm des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen für besonders schutzbedürftige Flüchtlinge teilnehmen wird. Auch für eine deutliche Erhöhung der Aufnahmezahl (für drei Jahre jeweils 300 Personen) setzen wir uns ein. Dazu suchen wir weiter Unterstützer, sowohl zur Begleitung von Flüchtlingen, als auch Menschen, die diese Forderungen unterstützen. In diesem Rahmen wird auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Aachen und dem Land NRW immer besser. Mit viel Engagement haben wir gemeinsam mit Flüchtlingen eine Ausstellung gestaltet. In dieser nehmen uns Flüchtlinge mit und lassen uns durch ihre Brille einen Blick auf Aachen werfen. Die Fotos haben sie selbst gemacht und geben dazu jeweils ein Statement ab. Diese Rollup-Ausstellung verleihen wir mit großem Erfolg.
Mittlerweile sind wir auch in die Begleitung der ersten syrischen Flüchtlinge, die in Aachen ein neues Zuhause gefunden haben, eingebunden. Wir erinnern uns dabei gerne an die Worte bei der öffentlichen Preisverleihung im Historischen Rathaus in Köln. Aus den Händen von Christian Petry erhielten wir im Jahr 2012 die Urkunde als Preisträger des Bündnisses für Demokratie und Toleranz. Dabei fand er gute Worte für das Engagement der Kampagne: "Sie macht deutlich, was mit ‚Willkommenskultur‘ gemeint ist".

Aachen hat Ausdauer

Aachen hat Ausdauer ist unsere Sport-Fundraisinggruppe. Mit Aktionen wie einem gemeinsamen Marathon in Madrid, einer Radtour quer durch Deutschland, einem Thai-Box Turnier in Aachen und zuletzt dem 1. campusRUN für Menschenrechte am Aachener Campus Melaten zeigt die Gruppe, wie man Sport und politische Arbeit verbinden kann. Aachen hat Ausdauer ist eine studentische Eigeninitiative der RWTH Aachen, besteht aber keineswegs nur aus Studierenden. Die Gruppe trifft sich jeden Dienstag zum gemeinsamen Laufen und Stammtisch und freut sich jederzeit über neue Mitläufer und Läuferinnen. Auch Organisationstalente, die gerne einmal für eine große Benefiz-Sportveranstaltung mitverantwortlich sein möchten, sind hier an der richtigen Adresse.

Für die Realisierung all unserer Ideen brauchen wir viel Unterstützung und freuen uns auf Gruppenzuwachs.

Kontakt

Amnesty International
Asylgruppe Aachen
Adalbertsteinweg 123 a/b
52070 Aachen

Mail:
Hotline: +49 177 4158818 (Mo. 18-20 Uhr & Fr. 13-15 Uhr)

Links

Asylgruppe: http://www.amnesty-aachen-asylgruppe.de
facebook: http://facebook.com/amnesty.asylgruppe.aachen

Save-me-Kampagne: http://www.save-me-aachen.de/
facebook: http://facebook.com/savemeaachen

Aachen hat Ausdauer: http://www.aachenhatausdauer.de
facebook: https://www.facebook.com/AachenhatAusdauer/

Der Einsatz für die Menschenrechte ist nicht umsonst - er kostet Geld!

Spenden

Empfänger: Amnesty International
Bank: Bank für Sozialwirtschaft Köln
IBAN: DE23 3702 0500 0008 0901 00
BIC: BFSWDE33XXX
Verwendungszweck: Gruppe 1206

verfasst von Ingeborg Heck-Böckler, Adrienne Träger und Sarah Fluchs

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